Abschied und Neuanfang
Abschied und Neuanfang
Predigtvorbereitung
Botschaft/Thema: Abschiede und Neuanfänge – Veränderung ist Dein ständiger Begleiter
CTA: Betrachte jeden Abschied und Neuanfang als neues Kapitel im Buch Deines Lebens, auf dem Gott seine Geschichte mit Dir schreibt. Manche Kapitel handeln über Leid, manche über Freude, manche über Arbeit, andere über Frieden mit Dir und der Welt.
Ouvertüre: Möchte jemand eine Geschichte erzählen, wo er Gott mit einem Abschied und Neuanfang in seinem Leben verbindet? (Vorsicht, wenn Dings da ist)
Teil 1 (3 min): Story von der Engelserscheinung
Manche Übergänge führen in eine schwere Zeit. Andere hingegen führen in die Freiheit. So eine Geschichte, wie jemand frei wurde, möchte ich euch erzählen.
Teil 2 (3 min): Abendmahl als bewusste Würdigung eines Abschieds und Neuanfangs, Textlesung
In der Nacht, da er verraten ward. Eine Phase geht zu Ende, eine andere Beginnt. Jesus sieht es kommen. Er bleibt an seinem Ort. Er weiß um sein Schicksal. Er würdigt den Übergang mit einem Essen.
Teil 3 (8 min): Theoretische Erkundung mit Tüchern
Schwarzes Tuch: ein schwieriger Abschied, z.B. der Tod eines geliebten Menschen
Weißes Tuch: etwas normales, z.B. der Abschied nach einem Besuch, der Beginn des Unterrichts etc.
Goldenes Tuch: neuer Job, neue Beziehung
Schwarz: ein schwieriger Neuanfang, z.B. der Beginn eines Kriegs
Weiß: Versöhnung mit dem Übergang, Frieden mit dem Wechsel
Gold: das Ende einer Beziehung
Alles miteinander verdrehen: die Wirklichkeit sieht aber eher so aus.
„denn jedem Anfang wohnt ein neuer Zauber inne“ „denn jedem Abschied wohnt ein neuer Anfang inne“
Aber: es gibt Gute und schwierige Übergänge
Abschied, Übergang, Neuanfang die Kunst liegt darin, die Übergänge zu gestalten
Existenzielle Übergänge: Geburt und Tod als religiöses Phänomen schlechthin
Ersehnte und notwendige wir sind hilf- und wehrlos in Gottes Hand
Plötzliche und langsame
Einmalige und wiederkehrende
Tag und Nacht, Jahr für Jahr, überhaupt die Schöpfung und Neuschöpfung
Ende Schule, Ende Ausbildung
Ende Beziehung
Lebensübergänge: Rites de Passage – Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung
Teil 4 (4 min): Abendmahl als Symbol
Den Lebensweg annehmen. Den Übergang würdigen. In Gemeinschaft.
Bewusstes Ritual der Erinnerung
Versöhnung
Hoffnung auf Neuanfang Auferstehung
Ein Abschied ist nicht das das Ende, sondern der Übergang in etwas neues
Teil 5 (2 min): CTA: Betrachte jeden Abschied und Neuanfang als neues Kapitel im Buch Deines Lebens, auf dem Gott seine Geschichte mit Dir schreibt. Manche Kapitel handeln über Leid, manche über Freude, manche über Arbeit, andere über Frieden mit Dir und der Welt. Denk dran: du bist nicht allein. Du gehst gemeinsam mit anderen. Mit Schwestern und Brüder, so wie wir gleich zum Abendmahl gehen.
Noch mal auf die Geschichte vom Anfang eingehen.
Segen:
“Mögen die Wege, die vor dir liegen, erleuchtet sein vom Glanz der Sterne und der Wärme der Sonne. Möge jeder Abschied ein Versprechen für ein Wiedersehen sein, und jeder Neuanfang gefüllt mit Segen. Der Wind möge stets in deinem Rücken sein, und Gott möge dich halten in seiner Hand.”
Matt. 26:20 Als es Abend geworden war,
ließ sich Jesus mit den zwölfa Jüngern zum Essen nieder.
21 Während sie aßen,
sagte er zu ihnen:
»Amen, das sage ich euch:
Einer von euch wird mich verraten.«
22 Die Jünger waren tief betroffen.
Jeder einzelne von ihnen fragte Jesus:
»Doch nicht etwa ich, Herr?«
23 Jesus antwortete:
»Der sein Brot mit mir in die Schale tauchta,
der wird mich verraten.
24 Der Menschensohn muss sterben.
So ist es in den Heiligen Schriften angekündigt.
Wie schrecklich für den Menschen,
der den Menschensohn verrät.
Er wäre besser nie geboren worden!«
25 Da sagte Judas,
der ihn verraten wollte,
zu Jesus:
»Doch nicht etwa ich, Rabbi?«
Jesus antwortete:
»Du sagst es!«
Beim Essen nahm Jesus ein Brot.
Er lobte Gott
und dankte ihm dafür.
Dann brach er das Brot in Stücke
und gab es seinen Jüngern.
Er sagte:
»Nehmt und esst!
Das ist mein Leib.«
Dann nahm er den Becher.
Er sprach das Dankgebet
und gab ihn seinen Jüngern.
Er sagte:
»Trinkt alle daraus!
28 Das ist mein Blut.
Es steht für den Bund,
den Gott mit den Menschen schließt.
Mein Blut wird für die vielen vergossen werden
zur Vergebung ihrer Schuld.
29 Das sage ich euch:
Ich werde von jetzt ab keinen Wein mehr trinken.
Erst an dem Tag werde ich mit euch neu davon trinken,
wenn mein Vater sein Reich vollendet hat.«
Jesus und seine Jünger sangen die Dankpsalmena.
Dann gingen sie hinaus zum Ölberg.
Fragen oder Gedanken dazu? Schreib mir an info@viktor-weber.com.