Viktor Weber Pfarrer in Berlin

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Abschied und Neuanfang

Abschied und Neuanfang

Zuversichtskirche Heerstraße Nord · 18. Februar 2024 · Pfarrer Viktor Weber

Predigtvorbereitung

Botschaft/Thema: Abschiede und Neuanfänge – Veränderung ist Dein ständiger Begleiter

CTA: Betrachte jeden Abschied und Neuanfang als neues Kapitel im Buch Deines Lebens, auf dem Gott seine Geschichte mit Dir schreibt. Manche Kapitel handeln über Leid, manche über Freude, manche über Arbeit, andere über Frieden mit Dir und der Welt.

Ouvertüre: Möchte jemand eine Geschichte erzählen, wo er Gott mit einem Abschied und Neuanfang in seinem Leben verbindet? (Vorsicht, wenn Dings da ist)

Teil 1 (3 min): Story von der Engelserscheinung

Manche Übergänge führen in eine schwere Zeit. Andere hingegen führen in die Freiheit. So eine Geschichte, wie jemand frei wurde, möchte ich euch erzählen.

Teil 2 (3 min): Abendmahl als bewusste Würdigung eines Abschieds und Neuanfangs, Textlesung

In der Nacht, da er verraten ward. Eine Phase geht zu Ende, eine andere Beginnt. Jesus sieht es kommen. Er bleibt an seinem Ort. Er weiß um sein Schicksal. Er würdigt den Übergang mit einem Essen.

Teil 3 (8 min): Theoretische Erkundung mit Tüchern

Schwarzes Tuch: ein schwieriger Abschied, z.B. der Tod eines geliebten Menschen

Weißes Tuch: etwas normales, z.B. der Abschied nach einem Besuch, der Beginn des Unterrichts etc.

Goldenes Tuch: neuer Job, neue Beziehung

Schwarz: ein schwieriger Neuanfang, z.B. der Beginn eines Kriegs

Weiß: Versöhnung mit dem Übergang, Frieden mit dem Wechsel

Gold: das Ende einer Beziehung

Alles miteinander verdrehen: die Wirklichkeit sieht aber eher so aus.

„denn jedem Anfang wohnt ein neuer Zauber inne“ „denn jedem Abschied wohnt ein neuer Anfang inne“

Aber: es gibt Gute und schwierige Übergänge

Abschied, Übergang, Neuanfang die Kunst liegt darin, die Übergänge zu gestalten

Existenzielle Übergänge: Geburt und Tod als religiöses Phänomen schlechthin

Ersehnte und notwendige wir sind hilf- und wehrlos in Gottes Hand

Plötzliche und langsame

Einmalige und wiederkehrende

Tag und Nacht, Jahr für Jahr, überhaupt die Schöpfung und Neuschöpfung

Ende Schule, Ende Ausbildung

Ende Beziehung

Lebensübergänge: Rites de Passage – Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung

Teil 4 (4 min): Abendmahl als Symbol

Den Lebensweg annehmen. Den Übergang würdigen. In Gemeinschaft.

Bewusstes Ritual der Erinnerung

Versöhnung

Hoffnung auf Neuanfang Auferstehung

Ein Abschied ist nicht das das Ende, sondern der Übergang in etwas neues

Teil 5 (2 min): CTA: Betrachte jeden Abschied und Neuanfang als neues Kapitel im Buch Deines Lebens, auf dem Gott seine Geschichte mit Dir schreibt. Manche Kapitel handeln über Leid, manche über Freude, manche über Arbeit, andere über Frieden mit Dir und der Welt. Denk dran: du bist nicht allein. Du gehst gemeinsam mit anderen. Mit Schwestern und Brüder, so wie wir gleich zum Abendmahl gehen.

Noch mal auf die Geschichte vom Anfang eingehen.

Segen:

“Mögen die Wege, die vor dir liegen, erleuchtet sein vom Glanz der Sterne und der Wärme der Sonne. Möge jeder Abschied ein Versprechen für ein Wiedersehen sein, und jeder Neuanfang gefüllt mit Segen. Der Wind möge stets in deinem Rücken sein, und Gott möge dich halten in seiner Hand.”

Matt. 26:20    Als es Abend geworden war,

ließ sich Jesus mit den zwölfa Jüngern zum Essen nieder.

21 Während sie aßen,

sagte er zu ihnen:

»Amen, das sage ich euch:

Einer von euch wird mich verraten.«

22 Die Jünger waren tief betroffen.

Jeder einzelne von ihnen fragte Jesus:

»Doch nicht etwa ich, Herr?«

23 Jesus antwortete:

»Der sein Brot mit mir in die Schale tauchta,

der wird mich verraten.

24 Der Menschensohn muss sterben.

So ist es in den Heiligen Schriften angekündigt.

Wie schrecklich für den Menschen,

der den Menschensohn verrät.

Er wäre besser nie geboren worden!«

25 Da sagte Judas,

der ihn verraten wollte,

zu Jesus:

»Doch nicht etwa ich, Rabbi?«

Jesus antwortete:

»Du sagst es!«

Beim Essen nahm Jesus ein Brot.

Er lobte Gott

und dankte ihm dafür.

Dann brach er das Brot in Stücke

und gab es seinen Jüngern.

Er sagte:

»Nehmt und esst!

Das ist mein Leib.«

Dann nahm er den Becher.

Er sprach das Dankgebet

und gab ihn seinen Jüngern.

Er sagte:

»Trinkt alle daraus!

28 Das ist mein Blut.

Es steht für den Bund,

den Gott mit den Menschen schließt.

Mein Blut wird für die vielen vergossen werden

zur Vergebung ihrer Schuld.

29 Das sage ich euch:

Ich werde von jetzt ab keinen Wein mehr trinken.

Erst an dem Tag werde ich mit euch neu davon trinken,

wenn mein Vater sein Reich vollendet hat.«

Jesus und seine Jünger sangen die Dankpsalmena.

Dann gingen sie hinaus zum Ölberg.

Es gilt das gesprochene Wort.


Fragen oder Gedanken dazu? Schreib mir an info@viktor-weber.com.